Erfahren Sie mehr über die Gehälter von Oberärzten in Österreich im Jahr 2026

Oberärztinnen und Oberärzte übernehmen in Österreich zentrale klinische Verantwortung und koordinieren Teams, Diagnostik und Therapie. Wer sich 2026 für diese Rolle interessiert, stößt schnell auf unterschiedliche Angaben zum Arztgehalt. Dieser Artikel erklärt, woraus sich das Gehalt von Oberärzten zusammensetzt, welche Faktoren es beeinflussen und wie sich Zahlen seriös einordnen lassen. Erfahren Sie, welche Auswirkungen Berufserfahrung und Fachrichtung auf das Einkommen haben können und welche Unterschiede es in den einzelnen Bundesländern gibt. Zudem werden zukünftige Trends und Entwicklungen im Bereich der Arztgehälter beleuchtet.

Erfahren Sie mehr über die Gehälter von Oberärzten in Österreich im Jahr 2026

Die Frage, wie viel Oberärztinnen und Oberärzte in Österreich im Jahr 2026 verdienen können, beschäftigt viele Mediziner bei der Planung ihrer weiteren Karriere. Wer mehr über die Gehälter von Oberärzten in Österreich im Jahr 2026 erfahren möchte, muss unterschiedliche Faktoren berücksichtigen: öffentliche oder private Trägerschaft, Bundesland, Fachgebiet, Dienstbelastung und individuelle Verhandlungsspielräume. Exakte Zahlen lassen sich für die Zukunft nicht festlegen, doch aktuelle Kollektivverträge und Gehaltsschemata geben einen realistischen Rahmen vor, an dem sich vorsichtige Schätzungen orientieren können.

Gehalt Oberarzt in Österreich 2026

Als Position zwischen Facharzt und Primariat trägt der Oberarzt eine hohe medizinische und organisatorische Verantwortung. Entsprechend liegt das Einkommen deutlich über dem Niveau der Ausbildungsstufen. Für 2026 lassen sich auf Basis heutiger Kollektivverträge und landesrechtlicher Gehaltsschemata grobe Spannbreiten ableiten. Neben einem fixen Grundgehalt spielen vor allem Dienste, Rufbereitschaften, Überstunden und Funktionszulagen eine große Rolle für das tatsächliche Jahresbrutto. In öffentlichen Spitälern sind Strukturen und Stufenmodelle vergleichsweise transparent, während individuelle Vereinbarungen in privaten Kliniken und Ordensspitälern mehr Variation ermöglichen und das Gesamtgehalt stärker individualisieren.

Leitender Oberarzt Kardiologie: Rolle und Verantwortung

Ein leitender Oberarzt Kardiologie ist in der Regel für einen Teilbereich einer Abteilung oder ein Schwerpunktzentrum verantwortlich, etwa für invasive Kardiologie, Rhythmologie oder Herzinsuffizienz. Zum Aufgabenprofil gehören fachliche Supervision, komplexe Eingriffe, die Ausbildung jüngerer Kolleginnen und Kollegen, die Organisation von Dienst- und Einsatzplänen sowie häufig auch Mitarbeit in Forschung, Lehre und Qualitätssicherung. Diese erweiterten Aufgaben können sich in zusätzlichen Funktions- oder Leitungszulagen widerspiegeln. Dennoch ergeben sich keine einheitlichen Gehälter, da Trägerstruktur, Standort, Größe des Zentrums und der konkrete Verantwortungsumfang stark variieren und damit die Vergütung unterschiedlich beeinflussen.

Arztgehalt: Welche Bestandteile zählen wirklich?

Beim Arztgehalt im Krankenhaus ist das Grundgehalt nur ein Teil des Gesamtbildes. Besonders ins Gewicht fallen Dienste in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen sowie Mehr- und Überstunden, die in vielen Häusern nach klaren Schemata vergütet werden. Hinzu kommen Zulagen, etwa für Leitungsfunktionen, Intensiv- oder Notfallbereiche, besondere Qualifikationen oder für die Tätigkeit an Universitätskliniken. In manchen Einrichtungen existieren zusätzlich variable Komponenten wie Boni, die an bestimmte Leistungskennzahlen oder Zielvereinbarungen gekoppelt sind. Sachleistungen, etwa Fortbildungsbudgets, Unterstützungen bei Kongressbesuchen, Wohnmöglichkeiten oder betriebliche Altersvorsorge, erhöhen den Gesamtwert des Pakets, ohne im klassischen Bruttogehalt direkt sichtbar zu sein.

Gehalt Oberarzt: Einflussfaktoren in Österreich 2026

Wie hoch das Gehalt eines Oberarztes im Jahr 2026 ausfallen kann, hängt in Österreich von mehreren Einflussgrößen ab. Eine zentrale Rolle spielen das Bundesland und der Träger: Landeskliniken, der Wiener Gesundheitsverbund, Ordensspitäler und private Klinikgruppen arbeiten teils mit unterschiedlichen Gehaltsschemata und Zulagenordnungen. Berufsjahre und Erfahrungsstufen im jeweiligen Modell sind ebenfalls entscheidend, da mit zunehmender Dienstzeit meist automatische Vorrückungen verbunden sind. Das Fachgebiet beeinflusst in erster Linie die Dienstbelastung und damit die Höhe der variablen Bestandteile, etwa durch häufigere Nacht- und Wochenenddienste. Hinzu kommen individuelle Faktoren wie Verhandlungsgeschick, Bereitschaft zu Zusatzdiensten, wissenschaftliche Qualifikationen sowie die Frage, ob Tätigkeiten in Forschung oder Lehre zusätzlich abgegolten werden.

Orientierende Gehaltsbeispiele und Unterschiede

Zur besseren Einordnung lassen sich für 2026 vorsichtige, grobe Gehaltsschätzungen formulieren, die sich an heutigen Kollektivverträgen und bekannten Strukturen orientieren. Es handelt sich um Orientierungswerte und nicht um verbindliche Zusagen; individuelle Verträge können spürbar abweichen, insbesondere im privaten Sektor und bei leitenden Positionen.


Position / Funktion Beispielhafter Träger Orientierendes Bruttojahresgehalt 2026 (Vollzeit)
Oberarzt Innere Medizin in einem öffentlichen Landeskrankenhaus Landeskliniken, z. B. Oberösterreichische Gesundheitsholding Rund 110000 bis 150000 Euro inkl. Zulagen und Diensten
Leitender Oberarzt Kardiologie in einem universitären Schwerpunktzentrum Wiener Gesundheitsverbund / Universitätsklinikum Rund 130000 bis 180000 Euro inkl. Leitungszulagen und Diensten
Oberarzt in einem Ordensspital Ordenskrankenhausverbund, z. B. Vinzenz Gruppe Rund 105000 bis 145000 Euro je nach Haus, Diensten und Zulagen
Oberarzt in einer privaten Klinik Private Klinikgruppe, z. B. Premiqamed Rund 100000 bis 160000 Euro, häufig stärker abhängig von individueller Vereinbarung und Dienstmodell

Die in diesem Artikel genannten Preise, Tarife oder Kostenschätzungen basieren auf den zuletzt verfügbaren Informationen, können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Es wird empfohlen, vor finanziellen Entscheidungen eigene Recherchen durchzuführen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Gehälter von Oberärztinnen und Oberärzten in Österreich im Jahr 2026 voraussichtlich innerhalb gewisser Spannbreiten bewegen werden, die stark von Struktur, Fachrichtung und individueller Situation abhängen. Wer eine leitende Funktion, etwa in der Kardiologie, anstrebt, sollte neben Grundgehältern auch Dienstmodelle, Zulagen, Fortbildungsangebote und organisatorische Rahmenbedingungen genau betrachten. Ein fundierter Blick in die jeweils gültigen Kollektivverträge, Gehaltsschemata der Bundesländer und hausinterne Regelungen ist entscheidend, um die eigenen Perspektiven realistisch einzuschätzen und berufliche Entscheidungen langfristig gut vorzubereiten.